Die Ausstellung zeigt eine Auswahl der bekanntesten und am häufigsten prämierten Gebäude des Büros wie das besagte „Museum of Fire“, das Verwaltungszentrum der Gemeinde Duża Wieś, das Gesundheitszentrum in Przyszowice oder den Paläontologischen Pavillon in Krasiejów sowie neue, eher experimentelle Projekte.

Vernissage zur Ausstellung: Playing Architecture

Datum/Zeit
Date(s) - 12/03/2020 - 25/04/2020
19:00 - 20:00

Veranstaltungsort
Architektur Galerie

Kategorien


Vernissage: 12.03.2019 / 19:00 Uhr mit Szklane Oczy
Eintritt frei
Das Architekturbüro OVO Grąbczewscy Architekci wurde 2002 von Barbara und Oskar Grabczewski in Katowice gegründet und gehört zu den bekanntesten Architekturbüros Polens. Für internationale Aufmerksamkeit sorgte insbesondere sein Projekt „Museum of Fire“in Żory (2015). Kürzlich gewann es den Wettbewerb für sozialen Wohnungsbau in Katowice.
Die OVO-Projekte stehen für einen spielerischen, eher assoziativen Umgang mit Architektur. Diese Haltung verdeutlicht auch der mehrdeutige Titel der Ausstellung – er kann sowohl das Spielen mit Architektur als auch das Darstellen von Architektur bedeuten und beschreibt somit ideal das Spektrum der Arbeit von OVO.
Die Ausstellung zeigt eine Auswahl der bekanntesten und am häufigsten prämierten Gebäude des Büros wie das besagte „Museum of Fire“, das Verwaltungszentrum der Gemeinde Duża Wieś, das Gesundheitszentrum in Przyszowice oder den Paläontologischen Pavillon in Krasiejów sowie neue, eher experimentelle Projekte.
Mit der Ausstellung setzt die Architektur Galerie Berlin ihr 2017 begonnenes Engagement für zeitgenössische Architektur aus Polen fort.
Die Vernissage wird durch die junge polnische Frauen-Rockband Szklane Oczy musikalisch begleitet. Ania (Gesang, E-Gitarre), Aga (Bass, Chöre) und Ola (Schlagzeug) spielen seit 2016 noisigen Rock und lassen sich dabei vonPunk, romantischer Lyrik und psychedelischen Klängen inspirieren. Das Trio wurde von der Tageszeitung Gazeta Wyborcza mit dem Sanki-Preis ausgezeichnet und konnte den Wettbewerb „Dzielnica Brzmi Dobrze“ (Die Siedlung klingt gut) für sich entscheiden. Die Musikerinnen stehen auch unter der Schirmherrschaft der Initiative „UNESCO-Musikstadt Katowice“, obwohl ihr Debütalbum „Rzeczywistość“ (Realität) erst ab Januar 2020 in den Regalen steht

Simon verbrachte im Rahmen seines Geschichtsstudiums zwei Semester an der Universität Warschau. Derzeit promoviert er zur preußisch-polnischen Geschichte an der Martin-Luther-Universität Halle/Saale. Seine Interessen gelten vor allem der aktuellen Politik und der Kultur in Polen.

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