Sachsen und Polen im 19. Jahrhundert – 10. Jabłonowski-Vorlesung zum Nationalfeiertag der Republik Polen

Datum/Zeit
Date(s) - 11/11/2022
19:00 - 21:00

Veranstaltungsort
Polnisches Institut Leipzig

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Festvortrag von Prof. Dr. Igor Kąkolewski (Direktor, Zentrum für historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften)

Die sächsisch-polnische Union endete mit den Teilungen Polens. Daran änderte auch die Verfassung vom 3. Mai 1791 nichts, die das polnische Staatswesen modernisieren sollte und in der den Herrschern Sachsens aus dem Geschlecht der Wettiner der Königsthron erblich zugesagt war.

Viele Polen, die im 19. Jahrhundert aus ihrem Land flohen, wurden in Sachsen freundlich, ja mit Begeisterung empfangen. Viele sog. Polenlieder entstanden und Richard Wagner komponierte aus seiner Begeisterung heraus die Ouvertüre „Polonia“. Aber wie gestalteten sich allgemein die Beziehungen zwischen Sachsen und Polen, nachdem Polen zwischen Preußen, Österreich und Russland aufgeteilt worden war? In seinem Vortrag zeichnet Igor Kąkolewski diese Beziehungsgeschichte nach.