Polnische Geschichte für den Schulunterricht – Lehrer/-innen-Fortbildung zum Thema „Nationalstaatsbildung in Polen”

Datum/Zeit
Date(s) - 20/09/2018 - 22/09/2018
Ganztägig

Veranstaltungsort
Gustav-Stresemann-Institut in Niedersachsen e. V.

Kategorien


Deutschland und Polen verbindet eine jahrhundertelange überwiegend friedliche Geschichte mit engen politischen und wirtschaftlichen Beziehungen. Besonders im 19. Jahrhundert gab es in Deutschland eine große Begeisterung für den polnischen Unabhängigkeitskampf. Im Zweiten Weltkrieg erlitt wiederum kein Land durch die deutsche Aggression größere Verluste als Polen. Für eine gute Nachbarschaft in Europa ist das Wissen um die gemeinsame Geschichte zentral. Doch was wissen wir in Deutschland über unser Nachbarland und was wird im Schulunterricht vermittelt? Die intensive und differenzierte Beschäftigung mit dem Thema Nationalstaatsbildung in Polen – gegenwärtig eines der Abiturthemen im niedersächsischen Zentralabitur Geschichte – steht bei der Fortbildung im Mittelpunkt. Expert/-innen beleuchten die polnische Perspektive, verorten das Thema im europäischen Kontext, zeigen allgemeine Anknüpfungspunkte für polnische Themen im deutschen Schulunterricht auf und ermöglichen so den Brückenschlag ins Nachbarland.  Es werden konkrete Materialien für den Schulunterricht vorgestellt, erprobt und weiterentwickelt und durch Diskussionen über die aktuelle polnische Geschichtspolitik ergänzt.

Die Fortbildung findet in Kooperation mit dem Deutschen Polen-Institut in Darmstadt und der Onlineplattform www.poleninderschule.de statt.

Weitere Informationen hier.

Jutta verbrachte zwei Semester ihres Politikstudiums in Warschau. Danach organisierte sie vier Jahre lang internationale Begegnungsprojekte im Museum des Warschauer Aufstands. Dabei schaute sie den Kollegen im Stefan Starzynski-Institut über die Schulter, die kulturelle Projekte rund um die dynamische Entwicklung Warschaus organisieren, um den Warschauern zu zeigen, in was für einer interessanten Stadt sie leben. Kein Wunder also, dass sie Warschau für die spannendste europäische Metropole hält! Nach einem weiteren kommunikationswissenschaftlichen Studium ist sie nun im Bereich Öffentlichkeitsarbeit tätig. Für Polen.pl schreibt sie seit 2012. (E-Mail: jutta@polen.pl)

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