Wir interessieren uns für den grenzübergreifenden (visuellen) Dialog. Wir sind neugierig auf Vielfalt der (kulturellen) Interpretationsperspektiven derselben Bilder. Wir treffen uns, um anhand der Bilder zu diskutieren und  Bildergeschichten zu erzählen. Wir konzentrieren uns auf Fragen der fotografischen Erinnerung und ihrer Relationen zu „kleinen“ und „großen“ (biografischen) Geschichten. Inspirationen sind für uns Orte, Dokumente, Fotografien.

Lernen: Workshop Fotografie im deutsch-polnischen Kontext

Datum/Zeit
Date(s) - 27/07/2020 - 01/08/2020
17:00 - 12:00

Veranstaltungsort
Villa Welschen

Kategorien


/MARIANNE TRIFFT MARIE /– FOTOGRAFISCHE AUFNAHME IM DEUTSCH-POLNISCHEN KONTEXT. INTERKULTURELLER FOTOGRAFIE – WORKSHOP IN OERLINGHAUSEN 27.07. – 01. 08. 2020

Wir interessieren uns für den grenzübergreifenden (visuellen) Dialog.
Wir sind neugierig auf Vielfalt der (kulturellen)
Interpretationsperspektiven derselben Bilder. Wir treffen uns, um
anhand der Bilder zu diskutieren und  Bildergeschichten zu erzählen.
Wir konzentrieren uns auf Fragen der fotografischen Erinnerung und
ihrer Relationen zu „kleinen“ und „großen“ (biografischen)
Geschichten. Inspirationen sind für uns Orte, Dokumente, Fotografien.
Diese – unterstellt einer „neuen“ Betrachtung – stellen einen guten
Ausgangspunkt für Diskussion über die Konstruktivität der Geschichte,
für Reinterpretation der „Zeitzeugnisse“, der Revision der Stereotypen
dar. Uns begleitet die Person (gut im lokalen Gedächtnis verankert)
Marianne Weber, die Frau des Soziologiepionieres Max Weber und eine
Propagatorin seiner Werke, selbst eine Soziologin sowie eine Kämpferin
für Frauenrechte. Grundsätzlich beschäftigt uns aber das Bild der
Frauen in der Fotografie von „damals“ und von heute.

ZIELE:
–     ein fotografischer Blick auf die Person von Marianne Weber –
eine Verifikation  der künstlerischen Repräsentationen und Datenquellen;
–     eine Analyse des diskursiven Potentiales visuelles Materials
sowie der dargestellten Figur der Frauen „damals“ und „heute“;
–     eine Aufdeckung der „unbewussten Assoziationen” (Georg Mills)
anhand  der aktuellen  Berichte, Bildmaterial und Zeitdokumenten;
–     aktive Erholung mit Foto-Kamera im Teutoburger Wald.

METHODEN:
Im Rahmen des interaktiven Inputs, Diskussionen, Besichtigungen  und
Führungen vor Orts werden wir uns auf die Einschließung des
transformativen  Potentials der Kunstwerke für die Reflektion
stereotypischer Denkweise konzentrieren. Der besonderen Revision
werden charakteristische für die visuelle Kunst Artweisen der
Repräsentation untergezogen, sowohl diese, die dominanten Ideen und
Überzeugungen  entwickeln und unterstützen, wie auch diese, die eine
Alternative anbieten. Wir arbeiten mit dem Blick auf eine Ausstellung
der Arbeiten, die in dem Workshop entstehen werden.

Die geplanten Ausstellungen:
– „Alte Synagoge” – Kunstverein Oerlinghausen –  Herbst 2020
– „Frauen Salon” im Archäologischen Freilichtmuseum in Oerlinghausen
– Winter 2020/2021
– mediale Promotion im Rahmen des 100 Geburtstagsjahr von Marianne
Weber – 2.08.2020

TEILNAHME:
wir laden herzlich ein: Interessierte,  Fotografen, Künstler,
Enthusiasten der Fotografie aus Deutschland und Polen, die sich für
die subjektive Funktion der Fotografie bzw. für ihre narrative  Rolle,
die ihr Publikum engagiert und diese für ein anderen Blick auf
relevante kulturelle, historische, ökologische und andere Ereignisse
und Phänomene des 20. und 21. Jahrhundert inspiriert. Was auch unserer
Meinung nach für den gesellschaftlichen Wandel und für die Entwicklung
einer verantwortungsvollen europäischen Gemeinschaft notwendig ist.
Wir arbeiten in drei Sprachen: Englisch, Deutsch, Polnisch.

TERMINE:
Anmeldung: bis zum 16.07. 20  mit diesem Link: goo.gl/JXKAtX
Anreisetag – Montag 27.07. 20 bis 17.00 Uhr.
17.30 Uhr- Begrüßung, Abendessen und anschließend Kennenlernrunde
Anfang des Programms – Dienstag 28.07.20 um 9.30 Uhr
Ende des Programms – Samstag 1.08.20 um 12.00 Uhr

KOSTEN: Eigenbeteiligung 70 Euro (Unterkunft/Verpflegung/Materialien).
Der Workshop wird von öffentlichen Mitteln mitfinanziert.
ORT: Villa Welschen, Am Lehmstich 15, Oerlinghausen, villawelschen.de
KONTAKTPERSON: Maria Chojnacka (mchojnacka11@st.swps.edu.pl)

VERANSTALTER:
HVHS St.Hedwigs-Haus e.V.
Institut für Migrations-und Aussiedlerfragen in Oerlinghausen www.st-hedwigshaus.de
TEAM/LEITUNG:
–       Dr. Nike Alkema – Direktorin, Geschäftsführung und
pädagogische Leitung
Institut für Migrations- und Aussiedlerfragen, Heimvolkshochschule St.
Hedwigs-Haus e.V
–       Maria Chojnacka – Studentin am Lehrstuhl für Grafik der
Universität SWPS in Wroclaw, Praktikantin im Institut für Migrations-
und Aussiedlerfragen,
–       Prof. Michał Jakubowicz  – Dozent am Lehrstuhl für Grafik
der Universität SWPS in Wroclaw.  Wissenschaftlich beschäftigt sich
mit den visuellen Formen der Kommunikation, Strukturen und Systemen
der technischen Bilder.
–       Dr.  Dorota Płuchowska –Dozentin am Lehrstuhl für Grafik der
Universität SWPS in Wroclaw. Wissenschaftlich beschäftigt sich mit der
Modellierung der  Kommunikation sozialer, vor allem der
interdisziplinären und interkulturellen Teams und challanges des
Organisationsdesigns.
_________________
dr Dorota Płuchowska
Institut für Migrations- und Aussiedlerfrageen HVHS St. Hedwigs-Haus
e.V. http://www.st-hedwigshaus.de/  Lehmstich 15
Oerlinghausen 33813 http://villawelschen.de

Anna studierte in Münster und Regensburg Vergleichende Kulturwissenschaft, Literaturwissenschaft und Geschichte mit den Schwerpunkten Polen und Frankreich. Außerdem interessiert sie sich sehr für Russland. Zahlreiche, teilweise längere Aufenthalte in Polen, vor allem Praktika in Warschau, brachten ihr Sprache, Land und Leute näher. Bei Polen.pl kümmert sie sich gemeinsam mit Jutta um die allmonatliche deutsch-polnische Terminübersicht ‘Co się dzieje’ und schreibt in den Rubriken Kultur, Gesellschaft und Politik. (Email: anna@polen.pl)

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