Hut ab Ihr Herren, ein Genie! – Adam Kałduński (Klavier) spielt Chopin, Robert & Clara Schumann, Paderewski und Szymanowska

Datum/Zeit
Date(s) - 14/09/2020
20:00 - 22:00

Veranstaltungsort
Schumann-Haus

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Fryderyk Chopin und Robert Schumann trafen sich am 14. September 1836 in Leipzig – eine Begegnung, die von gegenseitigem Respekt und gemeinsamen Interessen geprägt war. 184 Jahre später erinnert ein Konzert an diese Begegnung und schwelgt in ihrer Musik – und der ihrer Landsleute. Der Titel des Konzerts geht zurück auf Robert Schumanns Artikel in der Allgemeinen Musikalischen Zeitung vom 7. Dezember 1831, in dem er Chopins Werk lobte.

Programm:

Maria Szymanowska:

  • Mazurek C-Dur & Polonaise f-moll – aus „Dix-huit Danses de différent genre pour le piano-forte“ (1819)

Clara Schumann:

  • Mazurek G-Dur & Polonaise a-moll – aus „Soirées musicales“ Op. 6 (1836)

Robert Schumann:

  • „Chopin“ aus „Carnaval“ op. 9
  • I. Des Abends, II. Aufschwung – aus den „Fantasiestücken“ op. 12 (1837)

Ignacy Jan Paderewski:

  • Nokturn B-Dur op. 16 nr 4 aus dem Zyklus „Miscellanea“ (1890–1891)
  • Menuett G-Dur, Sarabande h-moll & Cracovienne fantastique H-Dur aus „Humoresques de concert“ op. 14 (1886–1887)

Fryderyk Chopin:

  • Ballade g-moll op. 23 (1835–1836)
  • Ballade F-Dur op. 38 (1836–1839)
  • Polonaise As-Dur op. 53 (1842)

Von der ersten Ballade war Schumann fasziniert, die zweite widmete Chopin ihm.



Adam Kałduński
 wurde 1996 in Gdańsk geboren und begann dort mit sieben Jahren mit dem Klavierunterricht. Seit 2015 studiert er in den Klassen von Prof. Katarzyna Popowa-Zydroń und Prof. Jerzy Sulikowski an der Feliks-Nowowiejski-Musikadademie in Bydgoszcz. Meisterkurse führten ihn u. a. zu Nikolai Demidenko, Kevin Kenner, Tamás Ungar und Dina Yoffe. Jüngst erspielte er sich im Nationalen Fryderyk-Chopin-Wettbewerb in Warschau einen 2. Preis, was ihn automatisch für den Internationalen Chopin-Wettbewerb 2021 qualifiziert. Kałduński wurde u. a. durch Stipendien des Premierministers der Republik Polen und des Ministers für Kultur- und Nationalerbe gefördert.

 

Jutta verbrachte zwei Semester ihres Politikstudiums in Warschau. Danach organisierte sie vier Jahre lang internationale Begegnungsprojekte im Museum des Warschauer Aufstands. Dabei schaute sie den Kollegen im Stefan Starzynski-Institut über die Schulter, die kulturelle Projekte rund um die dynamische Entwicklung Warschaus organisieren, um den Warschauern zu zeigen, in was für einer interessanten Stadt sie leben. Kein Wunder also, dass sie Warschau für die spannendste europäische Metropole hält! Nach einem weiteren kommunikationswissenschaftlichen Studium ist sie nun im Bereich Öffentlichkeitsarbeit tätig. Für Polen.pl schreibt sie seit 2012. (E-Mail: jutta@polen.pl)

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