Die deutschen Katholiken in Polnisch-Oberschlesien 1922 bis 1939. Zwischen Berlin, Rom und Kattowitz. Vortrag von Dr. Sebastian Rosenbaum

Datum/Zeit
Date(s) - 31/08/2021
19:00 - 21:00

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In der Zwischenkriegszeit waren unter der deutschen Minderheit in der polnischen Woiwodschaft Schlesien die Katholiken die dominierende konfessionelle Gruppe. Sie besaßen eine eigene Presse, eigene Organisationen und mit der Deutschen Katholischen/Christlichen Volkspartei eine eigene Partei. Politiker wie die Senatoren der Polnischen Republik Thomas Szczeponik und Dr. Eduard Pant waren herausragende Anführer und haben auch als Minderheitsvertreter eine führende Rolle gespielt. Sebastian Rosenbaum thematisiert in seinem Vortrag die Probleme dieses Milieus, das sich im Interessenkonflikt zwischen der Berliner Regierung, dem polnischen Staat und den polnischen Strukturen der katholischen Kirche befand. Dr. Sebastian Rosenbaum ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Nationales Gedenken in Kattowitz. Er forscht zur Geschichte Oberschlesiens im 19. und 20. Jahrhundert.

Anmeldung erforderlich: sekretariat@g-h-h.de

In Kooperation mit: Kulturreferent für Oberschlesien. Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

Veranstalter: Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus | Deutsch-osteuropäisches Forum

Das Gerhart-Hauptmann-Haus. Deutsch-osteuropäisches Forum (früher „Haus des Deutschen Ostens“) ist Sitz der gleichnamigen Stiftung und befindet sich an der Bismarckstraße 90 in Düsseldorf. Der Bau wurde von Walter Kroner und Bruno Lambart von 1960 bis 1962 erbaut. Die Stiftung dient der Auseinandersetzung mit der europäischen und deutschen Zeitgeschichte und weist eine umfangreiche Spezialbibliothek zur Geschichte Ostmittel- und Osteuropas auf.

weitere Informationen: Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus | Deutsch-osteuropäisches Forum