Brücken bauen – ein Symposium für Władysław Bartoszewski anlässlich seines 5. Todestages

Datum/Zeit
Date(s) - 26/11/2020
14:00 - 20:30

Veranstaltungsort
Logensaal der Europa-Universität Viadrina

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Brücken bauen – ein Symposium für Władysław Bartoszewski anlässlich seines 5. Todestages, verbunden mit einer Ausstellungseröffnung mit dem Titel: „Władysław Bartoszewski – Widerstand, Erinnerung, Versöhnung, Kulturdialog“

Logensaal der Europa-Univerisität Viadrina, Logenstraße 11
Sein Leben lang sprach sich Władysław Bartoszewski, der Historiker, Politiker, Diplomat und Zeitzeuge des grausamsten Krieges in der Geschichte Europas, für die guten deutsch-polnischen Beziehungen und ein vereintes Europa aus. Polens Beitritt in die EU zählte für ihn zu den wichtigsten und glücklichsten Ereignissen seines Lebens.

Im Gespräch mit deutschen und polnischen Wissenschaftlern und Diplomaten wird Bartoszewskis Beitrag zur Vertiefung des Wissens über die Geschichte der deutsch-polnischen Beziehungen reflektiert. Darüber hinaus werden neue Wege zur Vertiefung des deutsch-polnischen Kulturdialoges und zum Abbau des Misstrauens in den internationalen Beziehungen diskutiert. Zum Auftakt des Symposiums hält seinen Vortrag Dr. Andrzej Krawczyk, Botschafter der Republik Polen a. D. in Bosnien und Herzegowina.

Vor einigen Jahren wurden seine Verdienste in einer Ausstellung „Władysław Bartoszewski – Widerstand, Erinnerung, Versöhnung“ gewürdigt. Seit zwei Jahren wird diese Ausstellung in verschiedenen Städten der Bundesrepublik gezeigt – überall stößt sie auf großes Interesse und enorme Resonanz. In vergangenen Monaten wurde diese Ausstellung um einen neuen Aspekt „Kulturdialog am Beispiel der Freundschaft zwischen Karl Dedecius und Władysław Bartoszewski“ ergänzt. Durch die Ausstellung führen ihre Autoren – Dr. Marcin Barcz, Dr. Małgorzata Preisner-Stokłosa und Dr. Ilona Czechowska.

Um Anmeldung wird bis Dienstag, dem 10. November  2020, per Anmeldeformular oder per E-Mail an czechowska@europa-uni.de gebeten.

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Jutta Wiedmann

Jutta verbrachte zwei Semester ihres Politikstudiums in Warschau. Danach organisierte sie vier Jahre lang internationale Begegnungsprojekte im Museum des Warschauer Aufstands. Dabei schaute sie den Kollegen im Stefan Starzynski-Institut über die Schulter, die kulturelle Projekte rund um die dynamische Entwicklung Warschaus organisieren, um den Warschauern zu zeigen, in was für einer interessanten Stadt sie leben. Kein Wunder also, dass sie Warschau für die spannendste europäische Metropole hält! Nach einem weiteren kommunikationswissenschaftlichen Studium ist sie nun im Bereich Öffentlichkeitsarbeit tätig. Für Polen.pl schreibt sie seit 2012. (E-Mail: jutta@polen.pl)

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