Als fünfzehnte Station wird die Bartoszewski-Ausstellung in Cottbus gezeigt.

Ausstellung: Władysław Bartoszewski (1922 – 2015): Widerstand – Erinnerung – Versöhnung – Kulturdialog

Datum/Zeit
Date(s) - 04/09/2020 - 22/09/2020
10:00 - 17:00

Veranstaltungsort
Oberkirche St. Nikolai zu Cottbus

Kategorien


Ausstellung, Fr–Di 04. – 22.09.2020
03044 Cottbus, Oberkirche St. Nikolai zu Cottbus, Oberkirchplatz

Als fünfzehnte Station wird die Bartoszewski-Ausstellung in Cottbus gezeigt.

Die Deutsch-Polnische Gesellschaft in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirchengemeinde St. Nikolai, dem Deutsch-Polnischen Verein Cottbus und mit der Unterstützung der Konrad-Adenauer-Stiftung zeigt in der Cottbuser Oberkirche die Ausstellung „Władysław Bartoszewski 1922–2015. Widerstand – Erinnerung – Versöhnung – Kulturdialog“.

Die Ausstellung wurde im Herbst 2015 für die Kanzlei des damaligen polnischen Premierministers entworfen. Durch die Förderung der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit konnten die Texte ins Deutsche übertragen werden. Es entstand eine einzigartige Wanderausstellung durch ganz Deutschland. Die Ausstellung war zwischen Juli 2018 und August 2020 bereits in vierzehn deutschen Städten zu sehen.

Die Ausstellung, die u. a. vom ehemaligen Thüringer Ministerpräsidenten Bernhard Vogel eröffnet wurde, zeigt das Leben und Wirken Władysław Bartoszewskis, der 1922 geboren bis zu seinem Tode im Jahr 2015 unermüdlich erst als Widerstandskämpfer gegen die Nationalsozialisten, dann als Historiker und nach der Wende in Polen auch als Politiker, Diplomat und Journalist zu der politischen Aussöhnung zwischen Polen und Deutschland aktiv beitrug. Eine facettenreiche Persönlichkeit, die jahrzehntelang an wichtigen historischen Prozessen beteiligt war.

Wir laden Sie herzlich ein, an der Vernissage der Ausstellung am 4. September 2020 um 17 Uhr in der Oberkirche teilzunehmen.

Die Ausstellung kann montags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

Simon verbrachte im Rahmen seines Geschichtsstudiums zwei Semester an der Universität Warschau. Derzeit promoviert er zur preußisch-polnischen Geschichte an der Martin-Luther-Universität Halle/Saale. Seine Interessen gelten vor allem der aktuellen Politik und der Kultur in Polen.

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